Massenentlassung bei Rapidshare

Der Internetdienstleister Rapidshare mit Sitz in Baar entlässt 45 der 60 Angestellten. Das Unternehmen will sich neu ausrichten. Den Entlassenen soll bei der Jobsuche Hilfe angeboten werden. Rapidshare ist auf die Speicherung von Daten spezialisiert.

Eine grosse Speicherplatte mit Netztwerkkabeln.

Bildlegende: Rapidshare will auch in Zukunft Datenspeicherungen anbieten. Keystone

Schlechte Neuigkeiten für die Angestellten des Filehosters Rapidshare: Das Unternehmen entlässt in Baar 45 seiner 60 Mitarbeiter, bestätigt der Geschäftsführer Kurt Sidler eine Meldung von «20 Minuten Online».
 
Der neue Geschäftsführer Kurt Sidler ist seit Anfang Mai als Sanierer im Amt. Er muss wegen schwindendem Marktanteil das Unternehmen restrukturieren. Dabei fallen drei Viertel der Stellen weg. Der Betrieb werde aber aufrechterhalten, betonte Sidler.
 
Rapidshare bietet Nutzern an, Dateien zu speichern und anderen zur Verfügung zu stellen. Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen der weltweit grösste Filehoster.
 
Der Dienst war in der Vergangenheit wiederholt in die Kritik geraten, weil über die Plattform urheberrechtlich geschützte Dateien ausgetauscht wurden. Rapidshare wehrte sich stets gegen die Vorwürfe und beteuerte, alles Notwendige zu tun, um
Urheberrechtsverletzungen zu verhindern.