Mehr Licht bei Zuger Fussgängerstreifen

Um die Sicherheit von Fussgängern zu verbessern, hat der Kanton Zug insgesamt 458 Zebrastreifen von externen Fachleuten untersuchen lassen. Bei 183 Übergängen gibt es Verbesserungsbedarf.

Die Häufung von Unfällen an Fussgängerstreifen hatte vor gut zwei Jahren für Schlagzeilen gesorgt. Obwohl der Kanton Zug nicht betroffen war und die Zahl der Personenunfälle an Zebrastreifen hier in den letzten fünf Jahren sogar abgenommen hat, beschlossen die Bau- und die Sicherheitsdirektion Anfang 2012, die Zebrastreifen an Kantonsstrassen und Einmündungen überprüfen zu lassen.

Die relativ hohe Zahl der festgestellten Mängel sei überraschend. Es handle sich allerdings nicht um Sicherheitsrisiken, teilte die kantonale Baudirektion am Dienstag mit. Vielmehr gebe es bei den betreffenden Fussgängerstreifen noch Möglichkeiten, die Beleuchtung zu optimieren. An 50 Zebrastreifen soll dies noch in diesem Jahr geschehen.

Dabei geht es darum die Leuchtstärke anzupassen, die Reflektoren besser einzustellen oder die Höhe der Lampen zu verändern. Für weitere 36 Standorte bestehen bereits Sanierungsprojekte. Bei den restlichen 97 Fussgängerstreifen will die Baudirektion umfangreichere Massnahmen ergreifen, wie beispielsweise die Versetzung von Strassenlampen.