Mehr Sicherheit auf der A8: Regierung sieht keine schnelle Lösung

Nach dem schweren Autounfall mit drei Todesopfern will die Obwaldner Regierung mit dem Bundesamt für Strassen Astra über zusätzliche Sicherheitsmassnahmen diskutieren. Baudirektor Paul Federer sieht aber keine einfache Lösungen. Auch eine Temporeduktion sei kein Wundermittel.

Bergungsarbeiten nach einem schweren Unfall auf der A8, die keine Mittel-Leitplanke hat.

Bildlegende: Immer wieder gibt es schwere Unfälle auf der Nationalstrasse A8 - keine Mittel-Leitplanke trennt die Fahrspuren. zvg

Der Unfall vom Sonntag ist nicht der erste, der auf der A8 im Kanton Obwalden Todesopfer gefordert hat. Die Nationalstrasse wird im Gegenverkehr befahren, keine Mittel-Leitplanke trennt die Fahrtrichtungen.

Für die Sicherheit auf der A8 sei das Astra zuständig, betont der Obwaldner Baudirektor Paul Federer gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz. Das Amt müsse auch entscheiden, welches die richtigen Massnahmen seien. Federer will aber zusammen mit der Sicherheitsdirektorin das Gespräch suchen.

Das Astra hat sich bereits gegen eine Mittel-Leitplanke ausgesprochen: Sie würde im Fall eines Unfalls die Rettungsarbeiten behindern. Federer kann dies nachvollziehen. Ein Ausbau der Strasse hingegen sei teuer und dauere Jahrzehnte. Auch zu einer Temporeduktion macht der Obwaldner Baudirektor Fragezeichen: Wenn nicht sicher sei, dass diese etwas bringe, könne man sie nicht verlangen.