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Zentralschweiz Militärunterkunft Gubel in Menzingen wird zur Asylunterkunft

Der Bund will die Militärunterkunft Gubel in der Zuger Gemeinde Menzingen für maximal drei Jahre als Asylunterkunft nutzen. Geplant ist ein sogenanntes Wartezentrum für 110 Personen.

Legende: Video Bund will Asylunterkunft in Zug einrichten abspielen. Laufzeit 1:04 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 05.07.2013.

Der Bund wird die Militärunterkunft Gubel in der Gemeinde Menzingen ab Frühling 2015 während maximal drei Jahren als Asylunterkunft nutzen. Geplant ist ein sogenanntes Wartezentrum für 110 Personen. Die Gemeinde ist von den Plänen «nicht begeistert», sagte Gemeindepräsident Roman Staub an einer Medienkonferenz in Zug.

Durchschnittlich werden die Asylsuchenden vier bis acht Wochen in der Bundesunterkunft Gubel bleiben. Da die Anlage oberirdisch angelegt sei, eigne sie sich insbesondere für die Unterbringung von Frauen und Kindern, sagte die Zuger Regierungsrätin Manuela Weichelt. Für den Betrieb der Unterkunft ist der Bund zuständig. Ausserdem trägt er alle Kosten.

Seit der Annahme des neuen Asylgesetzes kann das VBS ohne Einwilligung von Kanton und Gemeinde militärische Unterkünfte als Asylzentren zur Verfügung stellen - dies jedoch nur für eine Dauer von höchstens drei Jahren. Der Kanton Zug ist zurzeit zuständig für rund 860 Personen im Asyl- und Flüchtlingsbereich.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Unsere verstorbenen Kriegsveteranen, welche die Schweiz gegen fremde Mächte schützten, würden sich im Grab umdrehen, wüssten sie, was mit den Militärunterkünften heute geschieht.
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    1. Antwort von Lucas Kunz, Sallneck
      Woher haben Sie diese Gewissheit? Gehe mal davon aus, wenn man denen die politische Landkarte von heute präsentiert hätte, sie hätten das nicht für möglich gehalten! Nun ist's aber so und trotz allem EU-Bashing aus der CH erleben wir mittlerweile die längste Phase der Geschichte ohne Krieg auf dem Boden der EU! Wenn nun die verstaubten oder verschimmelten Armeeunterkünfte für sinnvolle Zwecke eingesetzt werden, müssten Sie doch zufrieden sein, insbeondere, wenn dadurch keine Kosten anfallen
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    2. Antwort von W. Helfer, Zürich
      Tja, L. Kunz. Die EU kann schon echt stolz sein, dass sie nicht mehr auf eigenem Boden Kriege veranstaltet. Aber das Kriegen können sie ja doch nicht lassen. Es muss einfach fremder Boden herhalten, ungeachten davon, wieviele Flüchtlinge produziert werden. Und dass für eine Asylunterkunft in einer ehem. Armeeunterkunft keine Kosten anfallen ist mir auch neu. Schätze mal Sie werden für Ihre Kommentare auch noch bezahlt.
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    3. Antwort von Lucas Kunz, Sallneck
      Herr Hellfer, Das Gebäude ist vorhanden, man muss nicht irgend wo Miete bezahlen ... selbstverständlich fallen Unterhaltskosten an - sind aber vergleichsweise gering. Die EU führt selbst keine Kriege auf fremden Boden - Sie sollten die EU und die Nato auseinander halten. PS: die CH ist z.T. ebenfalls auf fremden Boden ... man nennt's Fiedenssicherung. Dass die CH als Insel inmitten Europas sich befindet, wo es seit 1945 keinen Krieg mehr gab, werden Sie ja nicht bestreiten wollen, oder?
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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Korrektur: Nicht der Bund trägt die Kosten, sondern die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. D. h., wir können bezahlen und der Bundesrat befiehlt. Gewöhnlich bezahlt derjenige, der befiehlt. Also müssten eigentlich jeder Bundesrat, jede Bundesrätin persönlich in die Taschen greifen und für das horrend teure Asylwesen (konkret: die Asylzentren) aufkommen und auch selber dort arbeiten. Die beziehen ja von uns happige Honorare und kassieren zusätzliche Spesen.
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