Mit Bäbi und Briobahn gegen Stottern und Sprachfehler

Monika Greber war 40 Jahre lang als Logopädin in Littau LU tätig. In dieser Zeit hat sie mit zahlreichen Kindern an ihren Sprachproblemen gearbeitet und dabei den Wandel der noch jungen Wissenschaft miterlebt. Diese Woche geht sie in Pension.

Monika Greber sitzt in ihrem Therapieraum, im Hintergrund sieht man ein Puppenhaus.

Bildlegende: Monika Greber in ihrem Therapieraum im logopädischen Zentrum in Littau. SRF

Ursprünglich hat die 64-jährige Monika Greber das Kindergartenseminar absolviert. Als ihr im Kindergarten ein Kind mit einer schweren Sprachstörung begegnete, begann sie sich für die Logopädie zu interessieren - und ist ihr ein Leben lang treu geblieben.

Während ihrer Arbeitszeit hat Monika Greber nicht nur zahlreiche Kinder begleitet, sondern auch den Wandel der Wissenschaft weg von den trockenen Sprachübungen vor dem Spiegel, hin zu einem spielerischen Umgang mit Sprache und Kind. Heute kommen bei der Therapie vermehrt Spielsachen und Bilderbücher zum Einsatz.

Auch die Anforderungen an die Therapierenden haben sich mit den Jahren verändert. Heute gilt es zum Beispiel mit den Schulen und den Fachpersonen artverwandter Disziplinen zusammen zu arbeiten und auch Kinder zu therapieren, deren Muttersprache nicht Deutsch ist.

(Regionaljournal Zentralschweiz; 17:30 Uhr)