Mit Computern, Bleistiften und Holzkisten bereit für die Wahlen

In den Gemeinden sind am Sonntag Hunderte von Helferinnen und Helfern aufgeboten, um die Wahlzettel auszuzählen. In der Stadt Zug beginnen 95 Frauen und Männer ab 7 Uhr morgens mit dieser Arbeit. Dafür brauchen sie unter anderem genügend Tische, rund 1000 Klarsichtmäppli und 78 Spitzer.

In der Stadt Zug ist Franco Keller, der Leiter der Zentralen Dienste, für die Organisation der Wahl-Auszählung verantwortlich. Er sorgt zum Beispiel dafür, dass die Helferinnen und Helfer in den Arbeitsabläufen geschult werden. Ausserdem kümmert er sich darum, dass im Mehrzweckraum des Feuerwehrgebäudes an der Aastrasse genügend Pulte, Bleistifte, Plastik- und Holzbehälter bereit stehen, damit es beim Auszählen kein Durcheinander gibt.

Wichtig sei auch, dass unter den Helferinnen und Helfern genügend Leute sind, welche mit den elektronischen Systemen zu Recht kämen, sagt er gegenüber dem Regionaljournal. Korrektheit komme beim Auszählen vor Tempo. Die Helfer werden während des Auszählens isoliert, damit keine Zwischenresultate an die Öffentlichkeit gelangen. Für ihre Arbeit werden die Zählerinnen und Zähler in der Stadt Zug mit 50 Franken Stundenlohn entschädigt.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr