«Mit den Schweizer Top-Athleten zu starten ist ein cooles Gefühl»

Die Zuger 100-Meter-Läuferin Géraldine Frey ist durch Zufall zur Sprinterin geworden. Auf der Suche nach einer Sportmöglichkeit in der Nähe ihrer Schule hatte eine Freundin sie ins Leichathletiktraining mitgenommen. Heute verzichtet sie für den Sport auch mal auf den Ausgang.

Géraldine Frey steht auf der Tartanbahn in Zug.

Bildlegende: Géraldine Frey an ihrem Trainingsort im Hertistadion, wo dieses Jahr auch die Schweizermeisterschaften stattfinden. SRF

Der 100-Meter-Sprint gilt als Königsdisziplin in der Leichtathletik, zugleich ist der Trainingsaufwand für die wenigen Sekunden auf der Tartanbahn enorm. Auf den Reiz der Sportart angesprochen, sagt Géraldine Frey: «Die Nervosität und die Spannung, welche sich vor dem Start in mir aufbauen und dann mit dem Startschuss auf einmal lösen, sind unbeschreiblich - und natürlich ist der Erfolg eine grosse Motivation.»

Für dieses Gefühl verzichtet die junge Athletin auch auf gewisse Dinge. Als sie vor Kurzem ihren 18. Geburtstag feierte, konnte sie das nicht so ausgelassen tun, wie ihre Freunde: «Andere gehen mehr in den Ausgang, ich kann dafür an sportlichen Grossanlässen dabei sein.»

Zugerisches Heimspiel

Dass sie diesen Sommer an den Meisterschaften im Hertistadion dabei ist, freut die Zugerin besonders, denn die Bahn kennt sie durch ihr Training in- und auswendig: «Natürlich gilt die Aufmerksamkeit vor allem den Top-Athleten. Doch zu sehen, wie diese sich vorbereiten, und selber auch schon ein bisschen dazu zu gehören, ist ein cooles Gefühl.»

Neben den Trainings geht Géraldine Frey zur Schule, in Zug besucht die junge Frau die 5. Klasse des Gymnasiums. Später möchte sie studieren, genaue Berufsvorstellungen hat sie aber nicht. Klar ist jedoch, dass der Sport weiterhin eine wichtige Rolle spielen soll.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr.

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