Monika Wicki-Hess und das Pech von Schladming

Die Nidwaldner Skirennfahrerin Monika Wicki-Hess startete an der Ski-WM in Schladming 1982. Nach einem 2. Platz im ersten Lauf des Riesenslaloms, schied sie im zweiten Lauf aus.

Monika Hess zeigt ihr Erinnerungsalbum aus ihrer Zeit als Spitzensportlerin.

Bildlegende: Monika Wicki-Hess erinnert sich gerne an die Zeit als sie zusammen mit ihrer Cousine Erika Hess Rennen fuhr. SRF

Gewonnen hat damals das Rennen Erika Hess, die zwei Jahre ältere Cousine von Monika Hess. Die Ski-Weltmeisterschaften von 1982 in Schladming gingen als die «Erika Hess Festspiele» in die Geschichte ein. Erika Hess gewann drei Goldmedaillen und machte die Schweiz damals zur erfolgreichsten Skination.

«Dass Erika drei Medaillen gewonnen hat, fand ich toll. Sie war sowieso immer die bessere Skifahrerin als ich, deshalb gönnte ich ihr den Erfolg», so Monika Wicki-Hess, wie sie heute heisst, gegenüber dem Regionaljournal.

Sie selber hätte damals zwar das Talent gehabt eine Medaille zu gewinnen, aber sie sei mental noch nicht für einen so grossen Wettkampf bereit gewesen, so Wicki-Hess weiter. Sie habe Angst davor gehabt, was passieren würde, wenn sie dieses Rennen gewinnen würde und sei wahrscheinlich deshalb ausgeschieden.

Heute kümmert sich die 48-Jährige um den Skinachwuchs, Monika Wicki-Hess ist Präsidentin des Vereins für Begabtenförderung in Hergiswil am See.