Murgänge in Luzerner Gemeinden rund um die Schrattenfluh

Am Donnerstagmorgen ist es in den Gemeinden Flühli und Marbach wegen starker Regenfälle zu Murgängen gekommen. Auf Alpen unterhalb der Schrattenfluh mussten 300 Rinder in Sicherheit gebracht werden.

Aussicht von der Alp Imbrig ins Tal.

Bildlegende: Die Aussicht von der Alp Imbrig, welche von den Unwettern betroffen ist. ZVG

In den Gemeinden Flühli und Marbach rückten insgesamt 80 Feuerwehrleute aus - zu einzelnen überfluteten Kellern, verschütteten Seitenstrassen und Alphängen. Die Strasse zwischen Marbach und Schangnau im Kanton Bern musste für den Schwerverkehr gesperrt werden. Wie lange die Sperrung andauert, ist noch unklar.

In Marbach traten mehrere Bäche über die Ufer und unterhalb der Schrattenfluh im Gebiet Gärtlen und Imbrig half die Feuerwehr eine zerstreute Rinderherde mit 300 Tieren wieder zusammenzutreiben.