Nachwuchstalente im Luzerner Theater

Im Stück von Peter Weiss, das am Samstag Premiere hat, spielen auch acht Schauspielschülerinnen und -schüler auf der Bühne. Die Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule für Künste hat bereits Tradition. Dieses Mal ist mit Pascal Vogler auch ein Zentralschweizer mit dabei.

Der Obwaldner Pascal Vogler im Foyer des Luzerner Theaters.

Bildlegende: Der Obwaldner Pascal Vogler im Foyer des Luzerner Theaters. SRF

Als junger Knabe hatte er im Luzerner Theater Kinderaufführungen gesehen. Doch damals habe er nicht davon geträumt, einmal dort auf der Bühne zu stehen, sagt Pascal Vogler aus Lungern. «Als Kind wollte ich eher Pilot oder Bauer werden, sicher aber nicht Schauspieler.»

Nun aber ist er es - fast jedenfalls. Der 29-jährige Pascal Vogler steht kurz vor dem Abschluss seiner Schauspielausbildung in Zürich. Als er vom Projekt am Luzerner Theater gehört habe, habe er sich sofort gemeldet. Insbesondere wegen des Stücks, das ihn schon früher fasziniert habe.

«  Als Kind wollte ich eher Pilot oder Bauer werden, sicher aber nicht Schauspieler. »

Pascal Vogler

«Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade» von Peter Weiss lässt zwei ganz unterschiedliche Charakteren aufeinanderprallen: den französischen Revolutionär Jean Marat und den Individualisten Marquis de Sade.

Pascal Vogler hat eine durchaus tragende Rolle im Stück. Das sei auch das Tolle am Projekt im Luzerner Theater, dass er und seine Kolleginnen und Kollegen der Schauspielschule voll in den Theaterbetrieb aufgenommen würden.

(Regionaljournal Zentralschweiz, 17.30 Uhr)