Neue Grossbaustelle in der Luzerner Innenstadt

2015 und 2016 werden im Hirschmattquartier in mehreren Strassen die alten Werkleitungen in Schuss gebracht. Diese Gesamtsanierung zwischen Bahnhof und Vögeligärtli führt zu Einschränkungen im belebten Quartier. Es wird in zwei Schichten gearbeitet, um die Bauzeit kurz zu halten.

Die Frankenstrasse ist eine der gesperrten Strassen im Luzerner Hirschmattquartier.

Bildlegende: Die Frankenstrasse ist eine der gesperrten Strassen im Luzerner Hirschmattquartier. SRF

Gearbeitet wird in zwei Schichten, jeweils zwischen 6 Uhr morgens und 11 Uhr abends. Diese intensive Bauweise sei neu für Luzern, sagt der Gesamtbauleiter Thomas Kieliger. Dank dieser könnten die Bauarbeiten in zwei Halbjahren statt in fünf bis sechs Jahren durchgeführt werden.

Die Stadt Luzern und ewl energie wasser luzern haben sich mit dieser intensiven Bauweise für ein Verfahren entschieden, welches das Quartier, die Anwohner und Geschäfte möglichst wenig belastet.

Aufwertung des Quartiers

Im Hirschmattquartier müssen die alten Werkleitungen saniert werden. Gleichzeitig will man das Quartier aufwerten. Geplant sind neue Velowege, ein Glasfasernetz und einfachere Zugänge für Behinderte.

Die Kosten für die Gesamtsanierung des Hirschmattquartiers belaufen sich auf knapp 23 Millionen Franken. In einer ersten Phase werden die Frankenstrasse, die Morgartenstrasse und die Sempacherstrasse saniert. In einer zweiten Phase 2016 folgen die weiteren Strassen des Quartiers.