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Neue Quartiere in Luzern 800 neue Wohnungen und 700 Arbeitsplätze im Stadtteil Reussbühl

Im ehemaligen Dorfkern des Luzerner Stadtteils Reussbühl sollen in den nächsten 20 Jahren neue Überbauungen und Quartiere entstehen. Den Auftakt dazu machen soll die Überbauung Reusszopf, Link öffnet in einem neuen Fenster, die gemäss Plänen 80 neue Mietwohnungen und 1300 Quadratmeter Fläche für Kleingewerbe umfasst. Bezugsbereit im Jahr 2022 oder 2023.

Total 800 Wohnungen und 700 Arbeitsplätze

Seit der neugestaltete Seetalplatz in Emmenbrücke in Betrieb ist, umfährt ein grosser Teil des Strassenverkehrs das ehemalige Zentrum von Reussbühl. Nun soll in dem von der Industrie geprägten Gebiet das Quartier «Reussbühl Ost» entstehen.

Vorgesehen sind in den nächsten zwei Jahrzehnten der Bau von 800 Wohnungen und Flächen für 700 Arbeitsplätze. Der kommunale Bebauungsplan soll bis im Sommer beim Kanton zur Vorprüfung eingereicht werden.

Bei einem Neubau in dieser Lage ist es schwierig, preisgünstige Wohnung zu realisieren.
Autor: Marcel ZossoPräsident Baugenossenschaft Reussbühl

Die Federführung bei dem 47 Millionen Franken teuren Reusszopf-Projekt hat die Baugenossenschaft Reussbühl. Sobald der Bebauungsplan genehmigt ist, könne die Überbauung Reusszopf umgesetzt werden, sagte Genossenschafts-Präsident Marcel Zosso am Dienstag vor den Medien.

Er zeigte auch auf, wer die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner der neuen Überbauung sein könnten: «Wir wollen vor allem jüngere Menschen ansprechen, welche zentrumsnah wohnen wollen. Aber bereits gibt es auch Interesse von älteren Personen, welche ein zentraleres Zuhause suchen.»

Vorgaben der Stadt

Dass in der Überbauung Reusszopf auch Gewerbefläche realisiert wird, gibt die Stadt vor. Sie will damit eine gute Durchmischung des gesamten Gebiets erreichen. Eine weitere Vorgabe ist, dass ein Grossteil der 80 Wohnungen zu günstigen Konditionen gemietet werden können. Hierzu sagt Marcel Zosso: «Bei einem Neubau in dieser Lage ist es schwierig, preisgünstige Wohnung zu realisieren. Wir versuchen aber, ein Optimum herauszuholen.»

Nach ersten groben Schätzungen könnte eine 2,5-Zimmer-Wohnung monatlich etwa 1700 Franken kosten; 4,5 Zimmer würden für etwa 2200 Franken vermietet.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Arthur Häberli (Arthur Häberli)
    Na dann viel Glück! Wohnungen für Junge oder auch Alte - klingt nach einem klaren Konzept - mitten zwischen Verkehrsadern!!.. Das Bild mit der Mauer und den Bäumen ist sooo was von irreführend. Da liegt eine deftige Strasse davor (hinter der hässlichen Mauer).. dazu Blick auf Autobahn und SBB Linien.. es fehlt nur noch die Spange Nord mit Autobahnzubringer Brücke über die Reuss .. dann wird das richtig ruhig und nett für die Bewohnenden. (so en Mischt!) Muss den jede Brache Wohn-Quartier werden?
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  • Kommentar von Michel Koller (Mica)
    1700.- für eine 2.5 Zimmer WHG. Da fehlt mir echt jegliches Verständnis für das soll dann auch noch "das Optimum" sein? Dadurch dürften langfristig auch die übrigen Mieten anziehen.
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