Neue Runde im Machtpoker um Schmolz und Bickenbach

Das Zürcher Handelsgericht beschneidet die Stimmkraft der Hauptaktionäre von Schmolz und Bickenbach. Diese besitzen gut 40 Prozent der Aktien der Stahlfirma mit Sitz in Emmen. Sie streben eine Kontrolle der Firma mit Hilfe des russischen Investors Viktor Vekselberg an.

Blick auf das Firmengebäude von Schmolz und Bickenbach in Emmen.

Bildlegende: Der Machtpoker um die Stahlfirma Schmolz und Bickenbach in Emmen geht weiter. Keystone

Mit dem Entscheid des Zürcher Handelsgerichts wird die Position der zweitgrössten Aktionäre gestärkt. Hintergrund ist ein komplizierter Übernahmekampf: Die Gründerfamilie und Hauptaktionäre wollen zusammen mit dem russischen Investor Viktor Vekselberg die Kontrolle der Firma übernehmen. Dagegen wehren sich andere Aktionäre und der Verwaltungsrat. Entschieden wird an der Generalversammlung vom 28.Juni.