Zum Inhalt springen

Zentralschweiz Neue Tunnel sollen Luzerner Verkehrsprobleme lösen

Mit zwei zusätzlichen Autobahn-Tunnelröhren, einem weiteren Autobahntunnel in Rathausen, dem Ausbau von Fahrspuren und einem Autobahnzubringer in der Stadt Luzern wollen Bund und Kanton Luzern den Strassenverkehr in der Agglomeration Luzern besser regeln. Kosten insgesamt: 1,6 Milliarden Franken.

Sonnenberg-Südportal der A2 heute und in Zukunft.
Legende: Durch den Bypass soll das Südportal des Sonnenbergtunnels bei Kriens verdoppelt werden. zvg

Mit einer Reihe von Bauten will das Bundesamt für Strassen Astra dafür sorgen, dass der Verkehr rund um Luzern künftig nicht mehr ins Stocken gerät. Dafür will es die Autobahnen Richtung Luzern um je eine Spur ausbauen, auf der Strecke Richtung Zug und Zürich soll auch der Rathausentunnel erweitert werden.

Kernstück ist allerdings der eigentliche Bypass, zwei zusätzliche Autobahn-Tunnelröhren auf dem Stadtgebiet, von Emmen-Süd bis zum südlichen Portal des Sonnenbergtunnels. Das Astra rechnet dafür mit Kosten von 1,6 Milliarden Franken.

Auch ÖV soll ausgebaut werden

Weiter soll der Kanton Luzern für 150 Millionen Franken einen Nordzubringer via Luzerner Kantonsspital auf die Autobahn bauen. Dadurch soll der Verkehr künftig nicht mehr durch die Luzerner Innenstadt, sondern über eine Art Westumfahrung rollen.

Quasi als Gegenleistung soll gleichzeitig mit dem Zubringer eine durchgehende Busspur von Kriens bis ins Luzerner Stadtzentrum realisiert werden. Das gesamte Projekt ist allerdings noch Zukunftsmusik. Beim Astra rechnet man nicht vor 2025 mit einem Baubeginn, die Bauzeit beträgt rund zehn Jahre. Und: Das Geld für das eigentliche Bauprojekt hat der Bund noch nicht gesprochen.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von T. Hofer, Rosshäusern
    Ich kenne die Situation nicht gut genug, um mich über Sinn oder Unsinn des Projekts zu äussern. Aber für die Finanzierung und damit vielleicht raschere Umsetzung, habe ich einen Vorschlag: Man richte einen Fonds ein, nach dem Vorbild von FABI! Zuerst mal dürfte also jede Region ihr Wunschprojekt eintragen um die Sache mehrheitsfähig zu machen. Und ab Fahrplanwechsel würde dann, für Strassenausbau und -unterhalt zweckgebunden, auf allen Billetpreisen ein "moderater Zuschlag" von 35% erhoben =)
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Ben.Knie, Zürich
      Herr T. Hofer damit sind bestimmt alle einverstanden.. Sie übernehmen für jeden einzelnen Fahrgast 35% Billetpreisaufschlag und schon ist mehr in der Staatskasse und das Bauprojekt ist innerhalb von kürze in den Startlöchern. Es sind ja nur X hunderttausende Bahnreisende pro Jahr. Das schütteln sie schon aus dem Ärmel..
      Ablehnen den Kommentar ablehnen