Neue Wildlebensräume für die Waldregion Sursee-Hochdorf

Die Luzerner Regierung hat den Waldentwicklungsplan Sursee-Hochdorf in Kraft gesetzt. Darin sind so genannte «besondere Wildlebensräume» neu festgelegt. Sie sollen vor allem Tieren mehr Ruhe bringen.

Ein dichter Wald.

Bildlegende: Tiere sollen in den Mittellandwäldern mehr Ruhe finden. zvg

«Die Wälder werden als Naherholungsgebiete intensiv von Joggern, Pilzlern, Hündelern oder Reitern genutzt, dies nicht immer im Einklang mit den Jägern oder dem Naturschutz», sagt Adrian Kempf, Leiter Waldregion Mittelland des Kantons Luzern gegenüber dem «Regionaljorunal Zentralschweiz».

Mit den Wildlebensräumen habe man ein neues Instrument zur Verfügung, sagt Kempf. «In diesen festgelegten Gebieten sollen keine neuen Wege, Grillstellen oder Vita Parcous entstehen oder auch keine Waldfeste bewilligt werden», sagt der Waldregionsverantwortliche Adrian Kempf. Diese Wildlebensräume seien aber deutlich weniger streng als Wildruhezonen, wie man sie aus den Berggebieten kenne.

Grundsätzlich geht es dem Wald gut, betont Adrian Kempf. Trotzdem seien die verschiedenen Ansprüche auch künftig eine grosse Herausforderung. Dieser neue Waldentwicklungsplan Sursee-Hochdorf setzt die Rahmenbedingungen für künftige Bewilligungen und Nutzungen. Er hat Richtplancharakter.