Neuer Bettentrakt am Kantonsspital Obwalden öffnet Türen

Nach 20-monatiger Bauzeit ist der neue Bettentrakt des Kantonsspitals Obwalden fertig gestellt worden. Er umfasst 63 Betten in Einer- und Zweierzimmern. Die Kosten für den Um- und Ausbau des Spitals wurden auf rund 47 Millionen Franken veranschlagt.

Fachsimpeln am neuen Spitalbett: Regierungsrate Hans Wallimann und Paul Federer.

Bildlegende: Fachsimpeln am Spitalbett: Regierungsräte Hans Wallimann und Paul Federer mit Stefan Würsch, Präsident Aufsichtsrat. SRF

Der Anbau soll die Attraktivität und Wirtschaftlichkeit des Spitals steigern. Mit der verbesserten Infrastruktur will das Kantonsspital nicht zuletzt die Abwanderung von Patienten in andere Kliniken reduzieren. «Wir hoffen, dass sich in Zukunft mehr Obwaldnerinnen und Obwaldner im eigenen Spital behandeln lassen», sagt Gesundheits- und Finanzdirektor Hans Wallimann.

Stolz auf die neue Frauenklinik

Ein besonderes Highlight sei die Frauenklinik im dritten Stock, erklärt Spitaldirektor Daniel Lüscher. «Wir haben diese Abteilung nach dem Feng-Shui Konzept gestaltet. Die Frauen, die hier ihr Kind zur Welt bringen sollen sich wie im Hotel und nicht wie Kranke fühlen.»

Der Neubau soll bis Ende Mai komplett in Betrieb genommen werden. Am 10. und 11. Mai ist ein Tag der offenen Tür für die Bevölkerung vorgesehen. Ursprünglich sollte der Bettentrakt zwei Monate früher eröffnet werden. Nach einem Wasserschaden auf der Baustelle war es jedoch zu Verzögerungen gekommen.