Neuer Spielpark für Menschen mit und ohne Behinderung in Luzern

Die Rodtegg, die Stiftung für Menschen mit körperlicher Behinderung, hat am Samstag einen neuartigen Park eröffnet. Auf einer Fläche von zehn Tennisplätzen stehen eine Reihe von Spielgeräten für grosse und kleine Menschen mit und ohne Einschränkungen.

Karussell im Rodten Park.

Bildlegende: Der Rodte Park soll Menschen mit und ohne Behinderung im Spiel einander näher bringen. Emanuel Ammon, ZVG

Mehrere hundert Menschen nahmen am Eröffnungsfest am Samstag teil, geladene Gäste, Rodteggler und Anwohnerinnen und Anwohner. Unter ihnen auch alt Bundesrat Samuel Schmid, der Luzerner Stadtpräsident Stefan Roth und der Regierungsrat Reto Wyss.

Herzstück des Parks sind verschiedene Anlagen, die von Menschen mit und ohne Rollstuhl genutzt werden können, beispielsweise befahrbare Planschbecken, Wasserspielgeräte oder ein Karussell. Gekostet hat die Realisierung dieses Natur- und Abenteuer-Rollstuhlparks rund 1,4 Millionen Franken, vollumfänglich finanziert durch Spenden.

Die Idee des hindernisfrei gestalteten Parks ist es, Menschen mit und ohne Behinderung einander näher zu bringen. Rodtegg-Direktorin Luitgardis Sonderegger ist überzeugt, dass dies durchaus mehr als ein frommer Wunsch ist. «Allein schon am gleichen Spielgerät spielen zu können, ist ein wichtiger Schritt.»