Neues Gewässergesetz im Kanton Luzern sorgt für Kritik

Die Regierung des Kantons Luzern hat ein neues Gewässergesetz ausgearbeitet. Dabei sollen die Gewässer neu unter den Gemeinden und dem Kanton aufgeteilt werden. Diese Idee sorgt beim Fischereiverband für Kritik.

«Mit einer Aufteilung der Gewässer, wie bei den Kantons- und Gemeindestrassen verliert der Kanton die Kontrolle. Wir befürchten, dass dann die Gewässer nicht mehr genug gepflegt und geschützt werden», sagt der Präsident des Fischereiverbands des Kantons Luzern, Franz Häfliger gegenüber Radio SRF.

Der Fischereiverband befürchtet ausserdem, dass die Gemeinden unter dem Spardruck kein Geld mehr für die Renaturierung und den Schutz der Gewässer ausgeben werden. Man habe die Kritik beim Regierungsrat deponiert. Der Fischereiverband überlege sich im Ernstfall zusammen mit Naturverbänden ein Referendum zu ergreifen.

(Regionaljournal Zentralschweiz, 06:32 Uhr)