Neues Licht für das alte Denkmal

Das fast 200-jährige Löwendenkmal in Luzern wird neu beleuchtet. Statt des alten Halogenstrahlers wird neu ein Gobo-Projektor eingesetzt, der es erlaubt, differenziertes Licht auf das Denkmal zu werfen. Mit der Verstärkung von Schatten soll der Löwe ähnlich aussehen wie im Tageslicht.

Löwendenkmal Luzern

Bildlegende: Das Löwendenkmal im Tageslicht - ähnlich soll es künftig auch nachts aussehen. Keystone

Die neue Beleuchtung des Löwendenkmals ist Teil des so genannten «plan lumière», des Lichtkonzepts der Stadt Luzern. Für die Umsetzung zuständig ist Mario Rechsteiner von der St. Galler Firma art light. Für ihn ist die Beleuchtung von Denkmälern und Gebäuden mehr als nur eine Frage der Sichtbarkeit. Es sei besonders spannend, «auf die Eigenart der Bauten wirklich eingehen zu können».

Beim Löwendenkmal versucht er darum, auch den etwas mystischen Charakter herauszuarbeiten, mit einer sehr dezenten Beleuchtung.

Neu beleuchtet wird nicht nur das Denkmal selbst, sondern auch der ganze Park und der Eingangsbereich mit der Gedenkkapelle. Insgesamt sollen die neuen Lampen 50 bis 60 Prozent weniger Energie verbrauchen als bisher. Spätestens Ende November soll die Beleuchtung in Betrieb genommen werden.