Neues Wohn- und Geschäftsquartier beim Bahnhof Luzern geplant

Auf dem Areal Rösslimatt sollen Wohnungen, Büros, Hotel- und Restaurantbetriebe entstehen. Die SBB als Landbesitzerin und die Stadt Luzern haben am Freitag eine städtebauliche Studie vorgestellt. Das fünf Hektaren grosse Areal sei wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt, hiess es.

So könnte das neue Quartier dereinst aussehen: Ein langer Bürokomplex an den Geleisen, dahinter Gebäude mit Innenhöfen.

Bildlegende: So könnte das neue Quartier dereinst aussehen: Ein langer Bürokomplex an den Geleisen, dahinter Gebäude mit Innenhöfen. zvg

Die Überbauung mit den verschiedenen Gebäuden soll in Etappen realisiert werden. Als erstes plant die SBB einen Bürokomplex entlang der Bahnhofeinfahrt zu erstellen - mit insgesamt rund 20'000 Quadratmetern Bürofläche. Der Baubeginn ist für 2016 geplant, die Büros sollen 2018 bezogen werden.

Später dann sollen weitere Gebäude mit Wohnungen, Büros und Geschäftsräumen hinzukommen. Der Bau des neuen Quartiers dürfte über 20 Jahre dauern, da die Abstellgeleise frühestens in 15 Jahren nicht mehr gebraucht werden, sagten die Verantwortlichen der SBB.

Das Konzerthaus «Schüür» soll bestehen bleiben. Im Juni 2013 sprach sich die Stadtluzerner Bevölkerung für eine neue Bau- und Zonenordnung aus. Damit ermöglichte es das Stimmvolk, dass das Gebiet Rösslimatt eingezont und bebaut werden kann.