Nidwalden muss preisgünstigen Wohnungsbau fördern

Im Kanton Nidwalden soll es nicht nur für Reiche Wohnungen geben. 71,47 Prozent der Stimmenden haben den Regierungsrat beauftragt, eine gesetzliche Grundlage zur Förderung von bezahlbarem Wohnraum zu schaffen.

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Kanton Nidwalden: Gegenvorschlag zur Volksinitiative «für bezahlbares Wohnen in Nidwalden»

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Bei einer Stimmbeteiligung von knapp 45 Prozent wurde der Gegenvorschlag zu einer Volksinitiative der SP mit 9407 Ja zu 3755 Nein gutgeheissen. Die SP hatte ihr Begehren zurückgezogen, nachdem das Parlament den Gegenvorschlag beschlossen hatte. Der Gegenvorschlag ist offen formuliert und nennt keine konkreten Massnahmen.

Zwei Jahre Zeit für Umsetzung

Die Kantonsregierung muss die darin formulierte Zielsetzung nun innerhalb von zwei Jahren umsetzen. Dass in Nidwalden die Wohnpreise gestiegen sind und dass kaum günstige Wohnungen gebaut werden, ist praktisch unbestritten. Neben der SP sprachen sich deshalb auch die Grünen und die FDP für ein Eingreifen des Gesetzgebers aus. Die CVP hatte zur Vorlage Stimmfreigabe beschlossen, weil diese keine Lösungen aufzeige. Abgelehnt wurde der Gegenvorschlag von der SVP. Sie befürchtete, dass die Eigentümer bevormundet würden und billige Wohnungen auswärtige Sozialhilfebezüger anlocken könnten