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Kredit nicht ausgeschöpft Nidwalden will weniger an den öffentlichen Verkehr zahlen

Der Nidwaldner Landrat gibt die Richtung für den Regionalverkehr für die nächsten Jahre vor.

Passagiere steigen in einen Zug ein.
Legende: Auch viele Touristen benützen die Zentralbahn und tragen so zum Wachstum bei. Keystone

Nidwalden steuert in den nächsten zwei Jahren etwas weniger Geld bei für die ungedeckten Kosten des Regionalverkehrs. Der Landrat folgte am Mittwoch der Regierung und genehmigte den Kredit von 14,4 Millionen Franken einstimmig.

Kredit wurde nicht ausgeschöpft

Die Regierung begründet die Kürzung von 15,8 Millionen Franken auf 14,4 Millionen damit, dass der Betrag in den letzten Jahren gar nicht ganz ausgeschöpft wurde. Dagegen opponierten die Grünen, die keine Kürzung, dafür einen dichteren Fahrplan nach Luzern und Engelberg forderten.

Diese Argumente überzeugten aber eine Mehrheit des Rates nicht und der Antrag wurde abgelehnt. Im Landrat herrschte die Meinung vor, das Angebot werde ja schon mit zusätzlichen Bus- und Bahnkursen moderat aufgestockt.

Neue Angebote

In Zusammenhang mit dem Rahmenkredit für 2018 und 2019 prüft die Baudirektion auch das Angebot des öffentlichen Verkehrs. Neben den bestehenden Verbindungen sollen zusätzlich eine S-Bahn-Verbindung am frühen Morgen ab Wolfenschiessen und drei zusätzliche Kurspaare auf der Buslinie Wolfenschiessen-Oberrickenbach bestellt werden.