Nidwaldner Kantonalbank einigt sich mit den USA

Die Nidwaldner Kantonalbank hat den Steuerstreit mit den USA beigelegt. Sie ist die erste Kantonalbank der Zentralschweiz. Die Bank muss eine Busse von 856'000 Dollar bezahlen.

Eingang der Nidwaldner Kantonalbank in Stans.

Bildlegende: Die Nidwaldner Kantonalbank einigt sich mit der US-Justiz und zahlt eine Busse. Keystone

Die Nidwaldner Kantonalbank hat insgesamt 95 Konten mit einem US-Bezug verwaltet. Wieviele dieser Konten nicht korrekt deklariert gewesen seien, ist unklar. In der Mitteilung des US-Justiz-Ministeriums werden einzelne Fälle beschrieben.

Keinen Einfluss auf das Ergebnis

Die Nidwaldner Kantonalbank schreibt ihrerseits in einer Mitteilung von «einigen Kunden», die sich nicht korrekt verhalten hätten. Die Busse von 856`000 Dollar habe keinen Einfluss auf das Ergebnis des laufenden Jahres. Man habe bereits 2013 Rückstellungen gemacht für das US-Steuerprogramm.

Die Nidwaldner Kantonalbank ist somit die erste Zentralschweizer Kantonalbank, die sich im Steuerstreit mit den USA geeinigt hat. Insgesamt 20 Schweizer Banken haben sich bisher mit der US-Justiz gefunden.