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Zentralschweiz Nidwaldner Landrat hält an zwei Fremdsprachen fest

Das Nidwaldner Parlament will den Französischunterricht in der Primarschule beibehalten. Es hat eine Volksinitiative der SVP mit 37 zu 17 Stimmen abgelehnt. Diese verlangt, dass in den ersten sechs Schuljahren nur eine Fremdsprache unterrichtet wird.

Legende: Video On parle français abspielen. Laufzeit 3:51 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 22.10.2014.
Legende: Video Frühfranzösisch bleibt abspielen. Laufzeit 1:10 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 22.10.2014.

Der voraussichtliche Abstimmungstermin ist der 8. März 2015. Die Ratsmehrheit machte geltend, Nidwalden könnte sich bildungspolitisch isolieren, wenn es vom in den anderen Kantonen üblichen Fremdsprachenmodell 3/5 abweiche.

Ein solcher Schritt könne nicht ohne Koordination mit den anderen Kantonen entschieden werden. Kritisiert wurde auch, dass die Massnahme auf Kosten des Französischen gehen solle.

Die Gegner des Frühfranzösisch führten an, dass viele Kinder mit zwei Fremdsprachen überfordert seien. Die Primarschule sei zu fremdsprachenlastig. Der Regierungsrat betonte zudem, dass ein späteres Erlernen von Fremdsprachen kein Nachteil sei.

Der Regierungsrat hatte sich für die Initiative ausgesprochen. Zu deren Umsetzung schlug er vor, dass der Französischunterricht ab der fünften Klasse aufgehoben werden solle, aber Englisch ab der dritten Klasse beibehalten werde.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Aber der schweizweite Sexunterricht schon ab dem Kindergarten soll dann keine Überforderung der Schüler/innen sein? Würde man den abschaffen, lägen 2 Fremdsprachen in der Primarschule drin. Denn das Beherrschen von Fremdsprachen öffnet später Welten und erstere können deshalb nicht früh genug erlernt werden, dann, wenn das Kind auf aufnahmefähigsten ist. Ich bin für Frühfranzösisch (Landessprache) ab der 3. und Englisch ab der 5. Klasse Punkt!
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