Nidwaldner Regierung will Gegenvorschlag zu Wohnraum-Initiative

Der Nidwaldner Regierungsrat spricht sich gegen die SP/JUSO-Initiative «Für bezahlbaren Wohnraum in Nidwalden» aus. Diese sei zu einschränkend, weil sie eine zwingende Umsetzung in der Baugesetzgebung verlange.

Die Gemeinde Ennetbürgen im Kanton Nidwalden.

Bildlegende: Vor allem in Ennetbürgen, Stansstad und Hergiswil werde kaum bezahlbarer Wohnraum geschaffen, so die Regierung. Keystone

Handlungsbedarf sieht aber auch die Regierung. In Nidwalden werde kaum bezahlbarer Wohnraum geschaffen, heisst es in der Mitteilung. Vor allem Hergiswil, Ennetbürgen und Stansstad seien betroffen. In den Gemeinden Stans und Buochs gehe die Entwicklung in die gleiche Richtung.

Es bestehe die Gefahr, dass der Mittelstand beziehungsweise die einheimische Bevölkerung nicht mehr genügend Wohnraum finde und sich in der Folge die Bevölkerungsstruktur negativ verändere. Die Regierung spricht sich darum dafür aus, Regelungen für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum zu prüfen.

Der Regierungsrat beantragt dem Landrat, dem Stimmvolk einen entsprechenden Gegenvorschlag zu unterbreiten.

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