«Niederlagen sind für mich echt das Schlimmste»

Mit dem Spiel gegen den RTV Basel endet für den Handballclub Kriens-Luzern die Sommerpause. Die vergangene NLA-Saison verlief nicht ganz nach Wunsch. Nun will das Team die hohen Erwartungen wieder erfüllen. Dies hat sich auch Trainer Heiko Grimm zum Ziel gesetzt.

Der Handballclub Kriens-Luzern beendete die vergangene NLA-Saison auf dem fünften Rang. Die Playoffs wurden ganz knapp verpasst. Dies soll nicht mehr passieren. «Das Ziel ist ganz klar ein Platz unter den besten vier Teams der Schweiz», sagt Trainer Heiko Grimm.

Der 37-jährige ehemalige deutsche Internationale nimmt seine dritte Saison als Trainer beim HC Kriens-Luzern in Angriff. Man sei mit der Verpflichtung des jungen und unerfahrenen Trainers schon ein Risiko eingegangen, so Geschäftsführer Nik Christen. «Schon jetzt können wir aber sagen: Es hat sich gelohnt.»

Heiko Grimm arbeite gut mit den jungen Spielern zusammen und finde eine gute Balance zwischen hartem Training und guter Kommunikation.

«  Heiko Grimm ist ein Handballverrückter - im positiven Sinn »

Nik Christen
Geschäftsführer HC Kriens-Luzern

Heiko Grimm selber sieht sein Engagement in Kriens als längerfristige Aufgabe: «Mir macht es grossen Spass, zu sehen, wie junge Spieler zu gestandenen Handballern heranreifen.» In der neuen Saison hofft er, mit dem Team möglichst schnell zu Punkten zu kommen. «Es gibt für mich nämlich nichts Schlimmeres als Niederlagen», so Heiko Grimm.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr