Nur im Kanton Obwalden nimmt Arbeitslosigkeit zu

In der Zentralschweiz haben im Mai wieder mehr Leute eine Stelle gefunden. Im Vergleich zum Monat April waren rund 400 Leute weniger als arbeitslos gemeldet. Das zeigen die neusten Zahlen des Staatssekretariats für Wirtschaft Seco. Insgesamt waren im Mai rund 7200 als arbeitslos registriert.

Person, die den Stellenanzeiger liest.

Bildlegende: Im Monat Mai fanden in der Zentralschweiz wieder mehr Leute eine Stelle. Keystone

Im Kanton Obwalden stieg die Arbeitslosenquote leicht um 0,1 Prozent. Damit ist Obwalden der einzige Kanton in der Schweiz, in dem die Arbeitslosenquote im Mai gestiegen ist.

In absoluten Zahlen ist die Zunahme jedoch nicht dramatisch. Im Vergleich zum Vormonat waren nämlich nur rund 20 Personen mehr als arbeitslos gemeldet.

Obwalden hat – zusammen mit Nidwalden und Uri – nach wie vor die tiefste Arbeitslosenquote in der Schweiz. Diese liegt bei 1,0 Prozent. Auch die übrigen Zentralschweizer Kantone liegen deutlich unter dem gesamtschweizerischen Schnitt von 3 Prozent. Die höchste Quote in der Region weist der Kanton Zug auf mit 2,2 Prozent.

In der Zentralschweiz gab es im Mai 7236 Arbeitslose, 399 weniger als im Monat zuvor und 233 mehr als im Mai vor einem Jahr. Mehr als die Hälfte lebte im Kanton Luzern (3915/-233 gegenüber April 2014). In Zug waren 1433 (-51) Arbeitslose registriert, in Schwyz 1278 (-97) und in Uri 191 (-38).