«Ob die Chemie stimmt, zeigen die ersten fünf Sekunden»

Er ist 35-jährig, kommt aus dem deutschen Schwerin und hat sich für sein Amt als Dirigent der Zuger Sinfonietta gegen 270 Konkurrenten durchgesetzt. Vor seinem ersten Konzert mit dem Kammerorchester erzählt Daniel Huppert, was ihn an der Arbeit mit der Sinfonietta reizt und was er mit ihr vorhat.

Daniel Huppert ist Generalmusikdirektor am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin. Der junge Dirigent wird die Leitung der Zuger Sinfonietta auf die Saison 2016/17 zusätzlich übernehmen.

Die Dirigentenstelle in Zug habe ihn angesprochen, weil sie ihm ermögliche, die Arbeit mit einem grossen Orchester, das unter anderem Opern aufführt, mit der Führung eines kleinen Kammerorchesters zu verbinden. Dies erzählt er im Gespräch mit dem «Regionaljournal Zentralschweiz».

«Ein frisches Orchester»

Dass die Chemie mit dem Zuger Orchester stimmt, habe sich schon beim ersten Kontakt während der Bewerbung gezeigt. «Nach meiner Erfahrung zeigen die ersten fünf Sekunden, ob ein Orchester und ein Dirigent sich verstehen, und dieses Gefühl hatte ich hier sofort.»

Er freue sich auf die Arbeit mit der Zuger Sinfonietta: Es sei ein sehr frisches Orchester, das aber auch gut aufeinander eingespielt sei. Er werde mit dem Orchester ein breites Programm spielen und damit ein breites Publikums gewinnen wollen. Das erste gemeinsame Konzert ist am Dienstagabend.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr