Obwaldner KESB-Chef hat noch in der Probezeit gekündigt

In der Obwaldner Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESB rumort es weiter. Der neue Leiter Roman Schleiss hat noch in der Probezeit wieder gekündigt. Schon dessen Vorgängerin hatte vor Kurzem die Segel gestrichen.

Die Belastung als Chef der Obwaldner Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESB sei zu gross gewesen, gibt die zuständige Regierungsrätin Maya Büchi als Grund an für Roman Schleiss' Kündigung.

Auch Vorgängerin überlastet

Bereits seine Vorgängerin hatte die Leitung der KESB wegen Überlastung abgegeben. Man habe diese Behörde ohne Übergangsfristen eingeführt, erklärt Büchi. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten in der Anfangsphase Tag und Nacht gearbeitet, um die Dossierberge in den Griff zu kriegen.

Damit sei der Aufbau von Strukturen auf der Strecke geblieben, was automatisch zu Überlastung führe. Mittlerweile habe man die Situation im Griff, ist Maya Büchi überzeugt. Die KESB will im Dezember dem Parlament einen Bericht mit Details zu Fallzahlen und der Organisation der Behörde überweisen.