Obwaldner Parlament verlangt mehr Sicherheit auf A8

Die Autostrasse A8 soll sicherer werden: Diese Forderung hat der Obwaldner Kantonsrat am Donnerstag bekräftigt. Die Regierung muss sich nun in Bern für Sofortmassnahmen einsetzen.

Feuerwehr und Polizeieinsatz nach Unfall auf de A8

Bildlegende: Unfall auf der A8: Das Obwaldner Parlament verlangt Sofortmassnahmen für mehr Sicherheit. zvg

Der Kantonsrat hat am Donnerstag eine entsprechende Motion von Leo Spichtig (CSP) mit 47 gegen 1 Stimmen überwiesen. Demnach muss sich der Regierungsrat beim zuständigen Bundesamt für Strasse (Astra) für zusätzliche Sicherheitsmassnahmen zwischen Sarnen Nord und Alpnachstad einsetzen.

Der zweispurige Autostrassenabschnitt ist rund sechs Kilometer lang. Die beiden Fahrspuren sind durch eine Sicherheitslinie getrennt.

Von 2007 bis 2012 kam es auf der Strecke zu 25 Unfällen mit insgesamt drei Todesopfern und zwölf Verletzten. Im April und im August 2013 ereigneten sich zwei weitere Unfälle mit vier Toten.

Der Obwaldner Regierungsrat kündigte an, bis Ende 2013 ein schriftliches Gesuch nach Bern zu schicken. Er schlägt ein durchgehendes Überholverbot, bauliche Änderungen am Mittelstreifen und die Überprüfung der Höchstgeschwindigkeit von heute 100 Kilometern pro Stunde vor. Zudem soll der Bund mittelfristig richtungsgetrennte Fahrbahnen bauen.