Olympia 2016: Für Mario Gyr und Simon Schürch zählt nur Gold

Die Rudersaion 2016 steht ganz im Zeichen der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Während die einen Zentralschweizer Chancen auf Edelmetall haben, müssen sich andere erst noch für Rio qualifizieren.

Der Leichtgewichtsvierer bei einem Training auf dem Sarnersee.

Bildlegende: Der Leichtgewichtsvierer gehört zu den heissesten Medaillenhoffnungen der Schweizer Olympia-Delegation. Keystone

Letzte Saison lief für den Leichtgewichtsvierer ohne Steuermann mit den beiden Luzernern Simon Schürch und Mario Gyr alles wie am Schnürchen. Sie wurden Weltcupsieger, Europa- und Weltmeister. Mit diesen Erfolgen aus der letzten Saison starten sie als Favoriten in die Olympia-Saison und wollen in Rio Gold holen: «Wir wollen gewinnen, das ist unser grosses Ziel», sagt Simon Schürch.

Vorerst die Qualifikation

Patricia Merz hingegen denkt noch nicht an Rio. Die 23-jährige Zugerin hat an der Ruder-WM im September im Leichtgewichtsdoppelzweier die Qualifikation für die Olympiade nicht geschafft. An der Olympia-Qualifikationsregatta vom 22. bis 24. Mai in Luzern kann sie dies aber noch nachholen.

Für zwei weitere Zentralschweizer Ruderer ist die Teilnahme in Rio wohl nur noch Formsache. Der Luzerner Michael Schmid im Leichtgewichtsdoppelzweier und Roman Röösli aus Neunkirch im Doppelvierer haben sich beide mit ihren Booten bereits qualifiziert. Sie müssen sich aber in den internen Ausscheidungen vom Nationalteam noch gegen andere Athleten durchsetzen.

Die erste Weltcup-Regatta mit Schweizer Beteiligung findest nächstes Wochenende in Varese statt. Die Olympische Ruderregatta dauert vom 6. bis 13. August.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr