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Olympia 2018 Hoffnungen auf Olympiamedaillen aus Zentralschweizer Sicht

Die Qualifikationsphase vor den Olympischen Spielen in Pyeongchang (9.-25.2.2018) läuft. Einige Vertreterinnen und Vertreter der Zentralschweiz träumen von einer Olympia-Teilnahme oder sogar -Medaille.

Die Olympischen Ringe im Abendlicht.
Legende: Die Olympischen Ringe im Abendlicht. Keystone

Bleibt sie unverletzt, gehört Wendy Holdener wohl zu den grössten Trümpfen der Zentralschweiz für Olympia 2018. Die aktuelle Weltmeisterin in der Kombination und Vize-Weltmeisterin im Slalom möchte auch in Südkorea ein gewichtiges Wort mitreden, wenn es um die Medaillenvergabe geht. Gut möglich, dass sie in Pyeongchang auch im Riesenslalom an den Start gehen könnte. Schon beim Saisonauftakt in Sölden hat sie mit ihrem 6. Rang im Riesenslalom die Olympia-Vorgabe erfüllt. Für eine Teilnahme müssen die «Alpinen» sich ein Mal in den Top-7 oder zwei Mal unter den besten 15 klassiert haben.

Ebenfalls auf eine Teilnahme hoffen können Michelle Gisin und Denise Feierabend (Engelberg), Corinne Suter (Schwyz) und Priska Nufer (Alpnach). Bei den Männern ruhen die Hoffnungen auf dem Hergiswiler Reto Schmidiger und dem Engelberger Marc Gisin.

Nordische Disziplinen sind gefordert

Im Langlauf und Skispringen dürften die Selektionsrichtlinien nicht einfach zu erfüllen sein. Die Zentralschweizer Hoffnungen ruhen auf den drei Langläufern Roman Furger (Schattdorf), Roman Schaad (Unteriberg) und Ueli Schnider (Flühli) sowie bei den Frauen auf Nadine Fähndrich (Eigenthal). Furger gehört neu zum Nationalkader. Wer sich an einem Weltcup unter den besten 15 einzureihen vermag oder zwei Mal in die Top-25 fährt, hat eine valable Chance auf ein Olympia-Ticket.

Bei den Skispringern liegt die Latte noch etwas höher. Der Horwer Gregor Deschwanden ist das einzige Zentralschweizer Mitglied im A-Kader. Er muss für eine Olympia-Qualifikation ein Mal unter die besten 10 oder zwei Mal unter die besten 20 springen.

Eishockey-Frauenteam mit Luzerner Stürmerin

Die aktuelle Top-Skorerin der schwedischen Liga, Lara Stalder, ist das Zentralschweizer Ass im Ärmel des Schweizer Frauenteams im Eishockey. Die Gewinnerinnen der Bronze-Medallie in Sotschi 2014 möchten mit der besten Luzerner Stürmerin auch in Pyeongchang für Furore sorgen.

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