«Olympia ist das grösste für einen Ringer»

Ab 2020 soll der Ringsport nicht mehr olympisch sein. Dies gab das Internationale Olympische Komitee IOK Mitte Februar bekannt. Die Idee des IOK sorgt bei den Zentralschweizer Ringern für Kopfschütteln.

Zwei Ringer in einem Kampf.

Bildlegende: Die Ringer des RC Willisau verstehen nicht, wieso ihr Sport nicht mehr olympisch sein soll. ZVG

Schon seit der Antike gehört der Kampf Mann gegen Mann zum Programm der olympischen Spielen. In Zukunft soll der Ringsport aber nicht mehr bei Olympia dabei sein. Beim Ringerclub Willisau ist man schockiert ob diesem Entscheid des IOK. «Ringen gehört zu den Urdisziplinen der olympischen Spiele. Wenn dieser Sport wegfällt, wäre das ein riesiger Verlust», sagt ein Willisauer Ringer gegenüber Regionaljournal.

«Ich bin schockiert. Jeder Ringer hat den Traum an eine Olympiade zu gehen. Eine Olympia-Teilnahme ist das grösste für einen Ringer», erklärt ein junger Ringer des RC Willisau. Die Ringer sind sich bewusst, dass ihr Sport nicht mehr so populär ist wie früher. Trotzdem haben sie nicht damit gerechnet, dass gleich die ganze Sportart aus dem Olympiaprogramm fällt.

Weltweit setzen sich nun Ringverbände für eine Wiederaufnahme ihrer Sportart ins olympische Programm ein. Ob Ringen doch olympisch bleibt wird im September entschieden.