Orascom mit noch grösseren Verlusten

Dem Immobilienentwicklungs- und Hotelkonzern Orascom macht die anhaltend schwierige Lage in Ägypten zu schaffen. Zwar sind die Umsätze in den Hotels wieder höher, der Verkauf von Immobilien ging aber stark zurück. Zudem wird das Ergebnis durch ein Minus bei Andermatt Swiss Alps belastet.

Samih Sawiris vor Neubau in Andermatt

Bildlegende: Samih Sawiris muss erneut Verluste verbuchen. Keystone

Alles in allem vermeldet Orascom, deren Aktien seit Anfang 2011
über 85 Prozent an Wert verloren haben, fürs Halbjahr einen
Reinverlust von 48 Millionen Franken. Der Umsatz ging im ersten Semester um 10 Prozent zurück.

Belastet wird das Ergebnis neben dem Verlust in der Immobiliensparte auch durch ein Minus bei Andermatt Swiss Alps, der Gesellschaft, die das Resort in Andermatt baut.

Die anhaltend schwierige Situation in Ägypten habe das Ergebnis negativ beeinflusst, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Zudem sei der hohe Verlust durch ein schwächeres Ergebnis bei Immobilien und Bau, durch Wechselkurseffekte und ein Minus der Andermatt Swiss Alps (ASA) zustande gekommen.