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Zentralschweiz Pflegeheim Hirschpark in Luzern wird Asylzentrum

Das ehemalige Pflegeheim Hirschpark in der Stadt Luzern wird für drei Jahre als kantonales Asylzentrum genutzt. Das Zentrum soll im Frühling 2014 eröffnet werden und rund 100 Personen Platz bieten. Die Stadt Luzern ist mit der neuen Nutzung einverstanden.

Frau mit Kindern.
Legende: Rund 100 Asylsuchende, darunter auch Familien, sollen im ehemaligen Pflegeheim Hirschpark wohnen. Keystone

Der Kanton ist dringend auf zusätzliche Plätze für neu ankommende Asylsuchende angewiesen. 400 Zentrumsplätze wären notwendig, zurzeit stehen aber nur deren 120 zur Verfügung. Darum habe die Luzerner Regierung beschlossen, die kantonseigene Liegenschaft Hirschpark als Übergangs-Asylzentrum zu nutzen, sagte Sozialdirektor Guido Graf am Montag vor den Medien.

Die Liegenschaft Hirschpark wurde in den letzten Jahren von der Stadt Luzern als Pflegeheim genutzt. Jetzt steht sie für eine Übergangsnutzung zur Verfügung. Ab 2017 ist eine längerfristige Nutzung durch die Luzerner Psychiatrie vorgesehen.

Die Kosten für den Umbau zum Asylzentrum liegen bei rund 400'000 Franken. Die Stadt Luzern habe die Baubewillignung bereits erteilt, sagte der städtische Sozialdirektor Martin Merki. Laut Guido Graf steht einer Umnutzung zum Asylzentrum nichts im Wege - Einsprachen seien nicht möglich.

Im Asylzentrum Hirschpark sollen Familien, Alleinerziehende und Einzelpersonen untergebracht werden. Eventuell wird in Luzern auch ein Teil der 500 syrischen Kontingentsflüchtlinge unterkommen, welche der Bundesrat aufnehmen will, wie Graf sagte. Als Zentrumsbetreiberin ist die Caritas vorgesehen.

2 Kommentare

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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    "Für die Sicherheit rund um das Zentrum kommt die Patrouille einer Sicherheitsfirma zum Einsatz" Äusserst bedenklich, dass überhaupt eine Sicherheitsfirme beauftragt werden muss, die für Sicherheit rund um ein Zentrum sorgen wird, in dem verfolgte und Schutz suchende Menschen untergebracht werden. Offenbar glaubt man noch nicht mal mehr bei den Behörden an das Märchen von den über mehrere sichere Länder fliehenden und angeblich verfolgten Flüchtlingen.
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  • Kommentar von Max Hug, Luzern
    Es gibt nichts Definitiveres als das Befristete.
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