Pilatus Flugzeugwerke erzielen ein Rekordergebnis

Die Pilatus Flugzeugwerke in Stans erzielten im Jahr 2013 einen Umsatz von über einer Milliarde Franken. Das ist eine Premiere. Grund für die starke Umsatzzunahme sind die Trainingsflugzeuge. Beim Bestellungseingang sind die Verantwortlichen jedoch nicht zufrieden.

Die Pilatus Flugzeugwerke aus der Luft heraus gesehen.

Bildlegende: Die Pilatus Flugzeugwerke in Stans lieferten 2013 deutlich mehr Trainingsflugzeuge aus. Keystone

Beim Nidwaldner Unternehmen wuchs der Umsatz um knapp 71 Prozent – von 593 Millionen Franken auf 1,014 Milliarden Franken. Das Betriebsergebnis vervierfachte sich von 38 Millionen Franken auf 145 Millionen Franken, wie die Pilatus Flugzeugwerke in einer Mitteilung schreiben.

Mehr Trainingsflugzeuge ausgeliefert

Der Hauptgrund für diesen Zuwachs beim Umsatz ist bei den Trainingsflugzeugen zu suchen. Lieferte Pilatus 2012 19 Trainingsflugzeuge aus, so waren es 2013 43. 2012 seien Grossaufträge für Trainingsflugzeuge im Wert von über zwei Milliarden Franken eingegangen, schreibt Pilatus im Geschäftsbericht.

Eine «ungenügende Flughöhe» hat Pilatus 2013 nach Einschätzung der Geschäftsführung einzig beim Bestellungseingang erreicht. Dieser ging von 2,7 Milliarden Franken auf 410 Millionen Franken zurück. Man sei zuversichtlich, im laufenden Jahr den Bestellungseingang durch neue Flottenverträge wieder in die notwendige Balance zu bringen, heisst es in der Mitteilung weiter.