Politischer «Super Sunday» im Kanton Uri

Die Urnerinnen und Urner entscheiden am 28. Februar nicht nur über die brisanten eidgenössischen Vorlagen, sondern wählen auch ein neues Parlament und eine neue Regierung. Die Urnenbüros rüsten sich mit maximalen Personalaufgeboten.

Stimmabgabe in eine Urne

Bildlegende: In Uri werden am 28. Februar die Urnenbüros alle Hände voll zu tun haben. Keystone

Während an normalen Abstimmungssonntagen im Urner Hauptort 20 bis 30 Personen im Urnenbüro tätig sind, sind es am bevorstehenden Wahl- und Abstimmungssonntag alle 50 Urnenbüromitglieder. Gemeindeschreiber Markus Wittum geht von einer sehr grossen Stimmbeteiligung aus, er rechnet mit rund 60 Prozent.

Grossaufgebot im Urnenbüro

«Alle gewählten Urnenbüromitglieder müssen ran», sagt Gemeindeschreiber Wittum. Da es aber unter den Urnenbüromitgliedern auch Kandidierende hat, achte man besonders auf die Aufgabenverteilung. «Ein Landratskandidat wird im Urnenbüro nie in den Kontakt mit den Stimmabgaben für den Landrat kommen, sondern zum Beispiel Eidgenössische Vorlagen auszählen.»

Im Urnenbüro Altdorf rechnet man damit, dass die Auszählungen mehrere Stunden dauern: «Die eidgenössischen Vorlagen werden voraussichtlich rascher ausgezählt sein. Für die Wahlresultate dürfte es späterer Nachmittag werden», meint Gemeindeschreiber Markus Wittum.

Nicht nur in Altdorf, sondern auch in Zug und Luzern zeichnet sich viel Arbeit für die Urnenbüros ab. Auf Anfrage von Radio SRF heisst es beispielsweise in Luzern: «Wir rechnen mit einer Stimmbeteiligung zwischen 50 und 60 Prozent.»