Polizeiaffäre: Parlamentskommission schliesst Untersuchung ab

Die Situation bei der Luzerner Polizei hat sich nach der Führungskrise 2013 seit Beginn dieses Jahres beruhigt. Zu diesem Schluss kommt die Aufsichts- und Kontrollkommission (AKK) des Kantonsparlaments. Sie hat beschlossen, ihre Sonderuntersuchung abzuschliessen.

Mit den Entwicklungen bei der Luzerner Polizei ist die zuständige Kommission zufrieden.

Bildlegende: Mit den Entwicklungen bei der Luzerner Polizei ist die zuständige Kommission zufrieden. Keystone

Die Empfehlungen der Kommission und der Untersuchungsbehörden würden umgesetzt, teilt die Aufsichts- und Kontrollkommission des Luzerner Kantonsparlamentes AKK mit.

So sei die Gesamtregierung in die Wahl des neuen Kommandanten Adi Achermann im Mai eingebunden gewesen. Ausserdem sei die Beförderungspraxis angepasst und die Geschäftsleitung der Polizei per 1. September 2014 neu strukturiert worden.

Die AKK will die Entwicklung bei der Polizei nun im ordentlichen Rahmen weiterverfolgen. Nachdem Gewalttaten im Polizeikorps öffentlich wurden und nachdem es Vorwürfe an die Führung gab, hatte die AKK im Herbst 2013 eine ausserordentliche Untersuchung aufgenommen. Anfang Dezember forderte die Kommission unter anderem von der Regierung mehr Einflussnahme und Kontrolle über die Verwaltung und deren Spitzenleute.