Prämienverbilligung: Nidwalden rechnet mit 15,5 Millionen Franken

Der Kanton Nidwalden rechnet damit, dass er 2014 rund 15,5 Millionen Franken für die Verbilligung von individuellen Krankenkassenprämien ausgeben wird.

Verschiedene Krankenkassenkarten.

Bildlegende: Nidwalden rechnet damit, im Jahre 2014 rund 15,5 Millionen an Prämienverbilligung auszuschütten. Keystone

Rund 13'000 Nidwaldnerinnen und Nidwalder kommen im nächsten Jahr in den Genuss von finanziellen Beiträgen an die Krankenkassenprämie. Das ist gut ein Drittel der Bevölkerung. Der Regierungsrat legte den Selbstbehalt auf das Reineinkommen auf 11 Prozent fest und die Anrechnung des Reinvermögens auf 15 Prozent, wie es in einer Mitteilung der Nidwaldner Staatskanzlei heisst.

Weniger Bezüger als bisher

Bisher profitierten in Nidwalden gegen 45 Prozent der Bevölkerung von der staatlichen Prämienverbilligung. Im Juli 2013 genehmigte das Stimmvolk eine Revision des kantonalen Krankenversicherungsgesetzes. Demnach wurde der Kreis der Bezüger eingeschränkt.

Prämienverbilligungen gibt es in Nidwalden weiterhin auf Antrag. Die Ausgleichskasse versendet die Formulare im März. Bis Ende April müssen sie ausgefüllt retourniert werden. Gemäss neuen Vorgaben des Bundes fliesst die Prämienverbilligung neu direkt an die Krankenversicherungen. Sie wird nicht mehr an die Versicherten ausbezahlt.

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