Preis-Verleihung Goldener Violinschlüssel für Dani Häusler

Der Volksmusiker und Klarinettist Dani Häusler hat am Samstag in Schwyz die höchste Auszeichnung der Schweizer Volksmusik erhalten. Der 43-jährige Schwyzer verbindet traditionelle und moderne Musik und gilt als Ausnahmetalent.

Porträt Dani Häusler mit Klarinette

Bildlegende: Dani Häusler gilt als einer der vielseitigsten Klarinettisten. SRF

Häusler konnte am Samstagnachmittag in der Pfarrkirche St. Martin in Schwyz den Goldenen Violinschlüssel entgegen nehmen. Der Verein Goldener Violinschlüssel hatte den Namen des Preisträgers 2017 im März bekannt gegeben.

«Dani Häusler geht nicht nur als einer der vielseitigsten Klarinettisten in die Schweizer Geschichte ein, sondern auch als einer der jüngsten je ausgezeichneten Träger des «Goldenen Violinschlüssels», so das Vergabekomitee in einer Mitteilung. Der 43-jährige Dani Häusler ist bereits seit mehr als 30 Jahren in der Volksmusik aktiv. Er ist in Unterägeri aufgewachsen und lebt heute in Schwyz.

In einer Reihe mit Volksmusikgrössen

«Ich bin baff und sehr erfreut», sagt Häusler gegenüber Radio SRF. Als Preisträger habe er ganz tolle Vorgänger und dass er nun auch dazu gehöre, das mache ihm grosse Freude. Ehemalige Preisträger sind zum Beispiel Hans Aregger, Carlo Brunner, Walter Alder, Willi Valotti oder Hermann Studer.

Ausnahmetalent

«  Vielleicht wird durch die Auszeichnung auch die Akzeptanz bei denen grösser, die noch immer gemischte Gefühle wegen der Modernisierung haben »

Dani Häusler
Preisträger des Goldenen Violinschlüssels

Dani Häusler ist Dozent an der Hochschule Luzern Musik, Lehrer an der Musikschule Schwyz und in verschiedenen Formationen unterwegs. Das SRF-Publikum kennt ihn von der Husmusig bei «SRF-bi-de-Lüt-live», weiter spielt er bei den Gupfbuebä, der Hannelimusig oder den Huijässler. Häusler gilt laut Vergabekomitee als Ausnahmetalent, der die traditionelle Schweizer Volksmusik öffnete und modernisierte. «Vielleicht wird durch die Auszeichnung auch die Akzeptanz bei denen grösser, die noch immer gemischte Gefühle wegen der Modernisierung haben», sagt Häusler.