Private Mittelschulen im Kanton Schwyz bekommen mehr Geld

Gute Nachrichten für die Mittelschulen Einsiedeln, Immensee und Ingenbohl: Der Schwyzer Kantonsrat hat am Mittwoch den Beitrag pro Schüler erhöht. Er korrigierte damit einen Sparentscheid aus dem vergangenen Jahr.

Eingangsbereich des Theresianums Ingenbohl

Bildlegende: Auch das Theresianum Ingenbohl bekommt mehr Geld vom Kanton. ZVG

Der Schwyzer Kantonsrat hat am Mittwoch den Kantonsbeitrag an private Mittelschulen festgelegt. Dabei kam er den Mittelschulen Einsiedeln, Immensee und Ingenbohl entgegen und korrigierte einen Sparentscheid vom vergangenen Jahr. Mit 79 zu 9 Stimmen genehmigte der Kantonsrat die Teilrevision des Mittelschulgesetzes.

«Ein fairer Kompromiss»

Er hob den Beitrag pro Schüler von knapp 18'000 Franken auf 19'500 Franken an. Dabei handelt es sich um die Stiftsschule Einsiedeln, das Gymnasium Immensee und das Theresianum Ingenbohl. Die Mittelschulen hatten auf mehr als 20'000 Franken pro Schüler gehofft. Den Kantonsbeitrag von 19'500 Franken erachten sie aber als «fairen Kompromiss».

Widerstand gegen die Teilrevision des Mittelschulgesetzes kam insbesondere von der SVP. Die Anträge auf Rückweisung der Vorlage sowie auf den Verzicht der Erhöhung des Kantonsbeitrags hatten aber keine Chance im Parlament. Die SVP kritisiert mit der angespannten Finanzlage des Kantons. Die grosse Ratsmehrheit anerkannte aber die Bedeutung von Einsiedeln, Immensee und Ingenbohl für die Mittelschullandschaft des Kantons Schwyz.