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Private Gästebetten Private Zimmer: Luzern fordert Steuern und Kurtaxen ein

Das Vermieten von Gästebetten über Online-Plattformen wie Airbnb wird auch in Luzern immer beliebter. Die Einnahmen müssen nun erstmals in der Steuererklärung deklariert werden. Und: die Kurtaxe wird erhöht.

Online-Plattformen wie Airbnb werden auch in Luzern immer beliebter.
Legende: Online-Plattformen wie Airbnb werden auch in Luzern immer beliebter. Keystone

Wer gegen Geld Reisende beherbergt, ist verpflichtet, sich an gewisse Bestimmungen zu halten, teilt die Stadt mit. Auch private Anbieter müssen von ihren Gästen Kurtaxen und Beherbergungsabgaben pro Übernachtung abliefern. Diese betragen pro Person und Übernachtung ab dem 1. April 2.80 Franken (bislang 2.40 Franken). Die Erhöhung hatte das Parlament im November 2015 beschlossen.

Die Einkünfte aus diesen Übernachtungen müssen zudem dieses Jahr erstmals in der Steuererklärung als Einnahmen aufgeführt und versteuert werden. Die Vermieter haben auch verwaltungspolizeiliche Pflichten. Sie müssen von jedem Reisenden einen Meldeschein ausfüllen und diesen der Polizei während fünf Jahren zur Verfügung stellen.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Ivo Muri (Ivo Muri)
    Danke Luzern. In vielen Hochkulturen wurde nicht alles, das technisch machbar war, einfach umgesetzt. Die politischen Entscheidungsträger überlegten sich, was die Auswirkungen für die nächsten sieben Generationen sind. Erst wenn sie als sicher einschätzten, dass die Neuerung auch in sieben Generationen den Menschen nicht schaden, entschieden sie sich für die Neuerung. Wir überlassen heute viele Entscheide Herrn Markt und Frau Wirtschaft. Demokratie meint jedoch, dass wir uns selbst regieren.
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