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Reaktion auf SVP-Initiative Neue Abteilung soll Einwanderung im Kanton Luzern bremsen

Eine neue Abteilung soll die Anstellung von Schweizerinnen und Schweizern fördern.

Damit im Kanton Luzern die Masseneinwanderungs-Initiative (MEI) umgesetzt werden kann, richtet die Dienststelle Wirtschaft und Arbeit (wira) eine neue Abteilung ein. Diese soll Patrons, Stellensuchende und die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) unterstützen.

Ab Juli müssen nämlich freie Stellen in Branchen, die eine Arbeitslosenquote von über 8 Prozent haben, dem RAV gemeldet werden. Dies sieht das Regime vor, das der Bund zur Umsetzung der MEI beschlossen hat. Ziel ist es, dass freie Stellen wenn möglich mit bereits in der Schweiz lebenden Personen besetzt werden und die Einwanderung gebremst wird.

Voraussichtlich 24'000 Meldungen pro Jahr

Die Dienststelle rechnet gemäss einer Mitteilung damit, dass künftig drei von zehn freien Stellen dem RAV gemeldet werden müssen. Damit dürfte es pro Jahr im Kanton Luzern zu 24'000 Stellenmeldungen kommen.

Um Arbeitgeber, Stellensuchende und RAV bei der Umsetzung der Stellenmeldepflicht zu unterstützen, schafft der Kanton die neue Abteilung Arbeitsmarktservice.

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