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Regierungsrat Obwalden FDP unterstützt SVP-Kandidat Daniel Wyler im zweiten Wahlgang

Von den verbliebenen Kandidaten Michael Siegrist (CVP), Christian Schäli (CSP) und Daniel Wyler (SVP) empfiehlt die FDP den SVP-Kandidaten zur Wahl. Mit Wyler sei eine ausgewogene und rechtsbürgerliche Regierung möglich, schreibt die Partei. Der zweite Wahlgang ist am 8. April.

Die drei Männer kämpfen um die frei werdenden Sitze von Franz Enderli (CSP) und Niklaus Bleiker (CVP). Das beste Resultat im ersten Wahlgang erzielte Christian Schäli (CSP) mit 6884 Stimmen. Gleich dahinter folgte Daniel Wyler (SVP)mit 6291 Stimmen. Michael Siegrist (CVP) erreichte 5106 Stimmen.

Bereits am Mittwoch hatten sich die beiden Kandidaten Florian Spichtig und Jürg Berlinger, die im ersten Wahlgang vom Sonntag deutlich auf den letzten Plätzen gelandet waren, selber aus dem Rennen genommen. Spichtig ist parteilos, CVP-Mann Berlinger trat ohne Unterstützung seiner Partei an.

Die drei Bisherigen sind bereits gewählt

Das beste Resultat der amtierenden Regierungsräte erzielte am Sonntag Baudirektor Josef Hess (parteilos). Er kam mit 11'111 Stimmen klar über die Hürde des absoluten Mehrs von 7269 Stimmen.

Dahinter folgten Christoph Amstad (CVP), Vorsteher des Sicherheits- und Justizdepartements, mit 10'239 Stimmen, und Finanzdirektorin und Frau Landammann Maya Büchi-Kaiser (FDP) aus Sachseln mit 7732 Stimmen.

FDP will rechtsbürgerliche Regierung

Nachdem der FDP Obwalden die Wiederwahl ihrer Kandidaten also bereits geglückt ist, teilt sie am Freitag mit, dass sie im zweiten Wahlgang vom 8. April Daniel Wyler zur Wahl empfehle.

Mit dem SVP-Kantonsrat wäre eine ausgewogene und rechtsbürgerliche Regierung gewährleistet, schreibt die FDP in ihrer Mitteilung. Man habe Wyler als kompetenten und konsequenten Politiker kennengelernt. Er sei hart in der Sache, fair im Kollegium und loyal zum Entscheid. Für den zweiten freien Sitz gibt die FDP keine Empfehlung ab.

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