Reinhard Schnidrig zum Streit um Jagdbanngebiete

Die Verlegung eines Jagdbanngebiets vom Titlis in die Bannalp ist umstritten. Der eidgenössische Jagdinspektor Reinhard Schnidrig versteht die Bedenken der Bevölkerung. Er sagt aber auch, dass vieles noch möglich ist in einem solchen Schutzgebiet.

Redender Mann.

Bildlegende: Der eidgenössische Jagdinspektor Reinhard Schnidrig. Keystone

Reinhard Schnidrig ist der Bevölkerung in Obwalden und Nidwalden diese Woche zweimal Rede und Antwort gestanden zum Thema Jagdbanngebiete. Er verstehe die Skepsis,sagt Schnidrig als Sonntagsgast im Regionaljournal Zentralschweiz.

Wandern auf markierten Wegen sei weiterhin möglich, sagt Schnidrig, und auch Skitouren auf bezeichneten Routen seien erlaubt. Nicht möglich sei aber ein Ausbau der touristischen Infrastruktur auf der Bannalp.

Dass der Mensch freien Zugang zur Natur wolle, sei verständlich, sagt Schnidrig. Man könne aber nicht überall alles machen, und wenn in der Schweiz gut drei Prozent der Fläche für den Wildschutz reserviert werde, sei dies nicht zu viel.