Rotkreuz will hoch hinaus - aber kontrolliert

Rotkreuz soll auch in die Höhe wachsen, Hochhäuser sollen aber nur in ausgewählten Zonen möglich sein. Dies ist der Inhalt einer Studie, die die Gemeinde auch verschiedenen Grundeigentümern vorgelegt hat.

Hochhaus

Bildlegende: Noch ist der Roche-Turm (Bildhintergrund) das höchste Wahrzeichen von Rotkreuz. Dies könnte sich aber bald ändern. Keystone

Diese konnten Anregungen zur Studie äussern. Nachdem dieses Verfahren abgeschlossen ist, wird die Studie nun öffentlich gemacht. Beim Verfahren habe es viel Zustimmung gegeben, sagt er zuständige Gemeinderat Ruedi Knüsel. «Ein Thema war natürlich der Schattenwurf von Hochhäusern. Da konnten wir aufzeigen, dass wir bei der Standortwahl darauf achten, dass der Schatten in erster Linie auf unbebautes Gebiet wie Strassen oder Bahnschienen fallen soll.»

Klar ist: Hochhäuser können in Rotkreuz nur in ganz bestimmten Zonen gebaut werden. Konkret spricht man bei der Gemeinde vom Industriegebiet und einer Zone beim Bahnhof. «Über jedes Hochhausprojekt wird aber die Stimmbevölkerung entscheiden können», sagt Ruedi Knüsel.

Aktuell steht in Rotkreuz ein markantes Hochhaus: Der Roche-Turm im Industriegebiet. In der Nähe des Bahnhofs ist aber ein weiteres Hochhaus mit Wohnungen geplant. Es soll 70 Meter hoch werden und eine innovative Fassadengestaltung mit viel Begrünung aufweisen. Die Baueingabe soll noch vor dem Sommer erfolgen.