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Rückläufige Asylzahlen Containersiedlung in Buochs wird nicht gebaut

Der Nidwaldner Regierungsrat begründet dies damit, dass die Zahl der neu zugeteilten Asylsuchenden rückläufig sei.

Industrieareal in einem ländlichen Gebiet.
Legende: Auf diesem kantonseigenen Gelände in der Nähe des Werkhofes war die Unterkunft geplant. SRF

Der Kanton Nidwalden baut die in Buochs geplante Containersiedlung nicht. Die Kollektivunterkunft entspreche nicht mehr den Bedürfnissen des Asylwesens, das Baugesuch werde deswegen zurückgezogen, teilte die Staatskanzlei am Mittwoch mit.

2015 waren dem Kanton Nidwalden 178 Asylsuchende zugeteilt worden. 2017 waren es noch 58 Personen. Ab 2019 sollen mit der Umsetzung der neuen Asylverordnung des Bundes den Kantonen generell weniger Asylsuchende zugeteilt werden, weil die Verfahren in den Bundeszentren durchgeführt und abgeschlossen werden.

Mehr anerkannte Flüchlinge

Dem Kanton Nidwalden würden damit mehrheitlich anerkannte Flüchtlinge zugewiesen, die in der Schweiz bleiben dürften, teilte die Staatskanzlei mit. Der Kanton brauche deswegen keine zusätzlichen Kollektivunterkünfte für Asylsuchende mehr, sondern Wohnungen für Flüchtlinge, die rasch integriert werden müssten.

Nidwalden wollte in Buochs für Asylbewerber eine Containersiedlung errichten. Er hatte im März 2016 ein entsprechendes Baubewilligungsgesuch eingereicht. Die dreistöckige, modular aufgebaute Unterkunft aus Holz sollte 84 Personen Platz bieten.

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