Zum Inhalt springen

Zentralschweiz Saint-Gobain hält trotz Streit an Übernahme von Sika fest

Der französische Baustoffkonzern Saint-Gobain hält trotz des Widerstands des Sika-Verwaltungsrats an der geplanten Übernahme der schweizerischen Konkurrentin mit Sitz in Baar fest. Dies bekräftigte Saint-Gobain-Chef de Chalendar an der Generalversammlung am Donnerstag in Paris.

Industrieareal mit Fässern.
Legende: Saint-Gobain will Sika immer noch. Keystone

«Im Dezember habe ich zwei Grossprojekte angekündigt: den Verkauf des Glas- und Verpackungsherstellers Verallia und die Unterzeichnung des Kaufvertrages von Sika», sagte Pierre-André de Chalendar. Beide Vorgänge würden genau in die Strategie von Saint-Gobain passen.

Die für das zweite Halbjahr geplante Übernahme von Sika hat sich wegen des Streits bereits um mindestens sechs Monate verzögert. Mittlerweile befassen sich die Gerichte mit dem Fall. Gegenüber stehen sich der Sika-Verwaltungsrat und die Sika-Mehrheitsaktionärin, die Erbenfamilie Burkard.

Im Dezember letzten Jahres hatten die Sika-Erben beschlossen, ihren Aktienanteil an der Sika für 2,75 Milliarden Franken an Saint-Gobain zu verkaufen. Dagegen wehren sich Minderheitsaktionäre, das Management und der Verwaltungsrat der Gruppe.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Bruno Hochuli, Reinach
    Ist doch Logisch, ein solch Gewinn bringender Fisch, muss man fangen. Hoffentlich kann sich die Sika Leitung gut genug dagegen wehren. Es wäre jammerschade, eine so gut aufgestellte Firma in fremde Hände zu legen. Ein Armutszeugnis für die jetzigen Besitzer-Erben. Die verstorbene frühere Eignerin hatte mehr Grütz als die Heutigen, welche nur auf das Geld aus sind.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen