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SBB Fahrplanwechsel Auch Ob- und Nidwalden unzufrieden

Einmal mehr umsteigen oder eine längere Fahrzeit, diese Änderungen im Fahrplan kommen nicht gut an.

Legende: Audio Verkehrsverbund Luzern will Gespräch mit SBB suchen abspielen. Laufzeit 2:55 Minuten.
2:55 min, aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 18.06.2018.

Der geplante Fahrplanwechsel der SBB im Dezember sorgt für Ärger: Neu soll nicht mehr der xx.10-Zug aus Luzern an den Flughafen fahren, sondern der xx.35-Zug. «Das ist für viele Leute, gerade auch aus den Kantonen Ob- und Nidwalden, ärgerlich», sagt Romeo Degiacomi vom Verkehrsverbund Luzern.

Bis am Sonntagabend konnten Privatpersonen, Verbände, Gemeinden und Kantone Stellung nehmen zum Fahrplanentwurf, Link öffnet in einem neuen Fenster. Rund 150 Reklamationen sind beim Verkehrsverbund eingegangen. «Knapp 50 davon betreffen die Verbindung vom Bahnhof Luzern nach Zürich Flughafen und Zürich Oerlikon», sagt Romeo Degiacomi.

Reklamationen an die SBB auch aus Nachbarkantonen

Nun werde er die eingegangenen Stellungnahmen sichten und sich dann an die Verantwortlichen bei den SBB wenden. «Für den Halt in Zürich Oerlikon laufen bereits Abklärungen. Die Chancen für den Flughafenzug sehe ich bei 50 : 50 - allerdings knappen 50 Prozent!»

Deutliche Worte kommen auch aus den Kantonen Ob- und Nidwalden. Sie kritisieren einerseits die geplante Änderung - anderseits aber auch die Kommunikation der SBB, welche sich im Vorfeld nicht explizit an die beiden Kantone gewandt hatte.

In einem Brief an die SBB schreiben die Regierungsräte Niklaus Bleiker und Josef Niederberger: «Es ist für uns befremdend, dass die SBB in der Kommunikation zum geplanten Fahrplan unsere Kantone schlichtweg vergisst. Wir gehen davon aus, dass dies ein Versehen war und von der SBB so nicht gewollt. Nicht akzeptieren könnten wir, wenn bewusst die «Verlierer» der Änderung nicht informiert werden. Wir erwarten hier eine offene und zeitgerechte Kommunikation.»

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2 Kommentare

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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    .....Forttsetzung: Noch vor einigen Jahren fuhr die Zentralbahn ab Stans um 00.55 und war um 00.20 in Luzern. So war genügend Zeit zum Umsteigen auf den 00.35er nach Zürich. Es liegt also auch an der Zentralbahn, diese irr-sinnige Verschiebung wieder rückgängig zu machen. Nicht nur wird die Zentralschweiz in Sachen Fahrplan nachteilig behandelt, sondern die Zentralschweiz benachteiligt auch Nidwalden .
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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Es ist längst Tatsache, dass die Innerschweiz bei der SBB nachteilig behandelt wird und wurde. Neu ist nun, dass Engelberg mit nur einem Stundentakt nach Lu und und wie auch NW nach Zürich und Flughafen in Luzern eine halbe Stunde auf den 00.35 (Bummel-!)zug warten muss. Aber was Nidwalden betrifft, hat die Zentralbahn auch eine Mitschuld zu tragen.....
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