Schindler muss erneut Millionenbetrag abschreiben

Die 40 Millionen Franken werden das Finanzergebnis im zweiten Quartal schmälern und den Konzerngewinn um diesen Betrag belasten, teilt der Luzerner Konzern Schindler mit.

Eine Frau verlässt eine Rolltreppe von Schindler

Bildlegende: Der Luzerner Konzern Schindler verliert mit seiner Beteiligung in Südkorea weiter viel Geld. Keystone

Der Buchwert der Beteiligung an der südkoreanischen «Hyundai Elevator» beträgt in der Konzernbilanz neu 95 Millionen Franken. Grund für den Abschreiber ist der tiefe Aktienkurs von Hyundai Elevators. Schindler begründet die Kursschwäche mit dem Verhalten der kontrollierenden Aktionären, welche «Hyundai Elevator als Instrument zur Aufrechterhaltung der Kontrolle über die verlustschreibende Hyundai Merchant Marine Ltd. benutzen».

Das Unternehmen nahm - gegen den Willen Schindlers - Kapitalerhöhungen vor, die zu einem tieferen Aktienwert führten. Schindler hat aus diesem Grund mehrere Klagen gegen Hyundai Elevator sowie Mitglieder des Verwaltungsrates von Hyundai Elevator eingereicht, welche nach wie vor hängig sind. Schindler ist mit rund 31 Prozent am südkoreanischen Lifthersteller Hyundai Elevator beteiligt. Die Abschreibungen für 2013 betrugen insgesamt 219 Millionen Franken.